Hayden Panettiere in ihrer besten Rolle – als sie selbst!
Mehr ihrem ungewöhnlichen Nachnamen als ihrer Filme hat es Hayden Panettiere zu verdanken, dass sie in ihrer mittlerweile schon 15 Jahre andauernden TV- und Leinwand-Karriere im Gedächtnis blieb. Das wird sich mit ihrem neuen Film ändern!
Allein ihrem Äußeren ist es wohl geschuldet, dass die 1 Meter 55 kleine, zierliche Schauspielerin mit den langen blonden Haaren und den smaragdgrünen Augen bislang nur in eher anspruchslosen Rollen zu sehen war. So spielte sie eine Pferdezüchtertochter („Im Rennstall ist das Zebra los“), eine Cheerleaderin mit Superkräften („Heroes“) oder wahlweise eine Cheerleaderin namens Beth Cooper, die mit ihrer äußerst lockeren Sexualmoral den harmlosen Streber Denis in den Wahnisnn treibt, wie in „I love you, Beth Cooper“ (Kinostart: 29.10.).
Privat ist Hayden aber alles andere als das süße, naive Blondchen vom Typ „Mädchen von nebenan“. Wenn die gebürtige New Yorkerin eine Meinung hat, dann sagt sie die auch – sehr gerne, sehr laut. Das hätte ihr 2007 beinahe sogar schon einen Haftbefehl durch die japanische Regierung eingebracht. Aber die 20-jährige Schauspielerin lässt sich davon nicht einschüchtern und so ruft sie ihre amerikanischen Altersgenossen zum Wählen auf oder engagiert sich auch weiterhin leidenschaftlich für den Tierschutz.
In der „Rolle“ der engagierten Tierschützerin ist Hayden Panettiere zur Zeit sogar in einem zweiten Film im Kino zu sehen: Im Dokumentarfilm “Die Bucht” versucht sie als Teil einer kleinen Protestgruppe, japanische Fischer daran zu hindern, eine Gruppe Delfine zu schlachten. Die Gruppe versagt. Die Bilder, die Panettiere nach der gescheiterten Aktion in Tränen aufgelöst zeigen, fanden eine enorme Resonanz in den Medien.
Ihren Namen wird man sich ab sofort also merken müssen – und diesmal sicherlich nicht bloß des Namens wegen.
