Looking for Eric

Montag, 2. November 2009 16:13

Steve Evets und Eric Cantona

Steve Evets und Eric Cantona

Ken Loach konnte bereits im Jahr 2006 für “The Wind That Shakes the Barley” eine Goldene Palme in Empfang nehmen. Nun wird der erfolgreiche Filmemacher erneut gefeiert, sein neustes Werk “Looking for Eric” konnte mit einer hohen Sozialkritik und ernsten Tatsachen überzeugen. Dieses Mal handelte es sich in “Looking for Eric” wieder einmal um eine Szene aus dem Arbeitermilieu, allerdings wurde eine beschwingte und beinahe fröhliche Atmosphäre aufgebaut. Laut der Berliner Zeitung können sich Kritiker mit diesem Werk sehr gut anfreunden und vorherige Vorgehensweisen nicht mehr erkennen. “Looking for Eric” bezieht sich auf den Fußball und spielt in England, dort werden vor allem die Unterschicht und der kleine Mann angesprochen.

Der Plot handelt von dem wichtigsten Männersport der Welt: dem Fußball. Eric Cantona hilft einem Postboten wieder auf die Beine. Ken Loch und die eingesetzten Akteure verstehen es, dem Betrachter Werte wie Selbstvertrauen, Freundschaft und Engagement näher zu bringen. Mit diesen Werten können selbst hohe Barrieren und Hindernisse überwunden werden, dies ist wohl eine der Hauptbotschaften von “Looking for Eric”. Fehler können nur beseitigt werden, falls die eigene Angst überwunden und anschließend besiegt wird.
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Weltstadt – Jugend ohne Angst

Montag, 2. November 2009 7:20

Gerdy Zint und Florian Bartholomäi

Gerdy Zint und Florian Bartholomäi

Der neue Film “Weltstadt” von Christian Klandt, der am 5. November in die Kinos kommt, greift ein akutelles Thema auf – die hemmungslose Gewalt Jugendlicher. Immer öfter hört man von Fällen, in denen Jugendliche ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Angst vor Bestrafung andere brutal zusammenschlagen und sogar töten.

Mit Hilfe eines Falls aus seiner Heimatstadt Beeskow in Potsdam arbeitet Klandt dieses Thema auf. In der Kleinstadt kann sich niemand vorstellen, dass dort auch so etwas passieren kann. Bis im Juni 2004 zwei Jugendliche einen Obdachlosen überfallen und anzünden, aus purer Langeweile und Frust über ihren trostlosen Alltag.

Zu diesem Zeitpunkt war Christian Klandt noch Filmstudent, beschloss aber bereits, darüber einen Film drehen zu wollen, um die Bürger Beeskows wachzurütteln, die die Tat am liebsten verschweigen würden.
In “Weltstadt” begleitet der Regisseur die beiden Jugendlichen, gespielt von Florian Bartholomäi und Gerdy Zint während der letzten 24 Stunden vor der Tat.

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Grosses Wordpress 2.9 Fehler Halali

Sonntag, 1. November 2009 9:47

Die Entwickler haben zum grossen Halali* auf das Wordpress 2.9 aufgerufen. Die erste Fehlerjagd findet vom 5. bis zum 11. November, eine zweite ist für die Zeit vom 14. bis zum 18. November vorgesehen. Die Version 2.9Beta soll noch am heutigen Tag im Download zur Verfügung stehen.

*Halali ist hier nicht im landläufigen Sinne als  ritualisiertes Ende der Jagd zu sehen sondern in seiner ursprunglichen Auslegung nach Jean de Lignéville (1635) wo kurz vor dem Ende der TreibJagd die Meute nochmal angefeuert wird “hal à luy” – zu deutsch “hetz ihm nach” (via Wordpress-Deutschland)

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Zuhause ist der Zauber los

Samstag, 31. Oktober 2009 11:37

Yara Shahidi und Eddie Murphy

Yara Shahidi und Eddie Murphy

In seinem neuesten Film „Zuhause ist der Zauber los“, spielt Eddie Murphy in gewohnt hektischer Manier den in Scheidung lebenden Investmentbanker Evan Danielson. Allerdings scheint der Zauber vorrangig an den recht häufig wechselnden Schauplätzen los zu sein und so gut wie gar nicht Zuhause.

Da kann einem die kleine Tochter Olivia, gespielt von Yara Shahidi, wirklich nur leid tun. Sie gerät zwischen alle Fronten und redet aus lauter Verzweiflung mit ihrer fliederfarbenen Kuscheldecke, in der zwei Prinzessinnen wohnen. Kein Wunder, dass Olivia vor ihrer Schule ein Trauma erleidet und schreiend zusammenbricht, als man ihr diese Decke, und damit ihre wichtigsten beiden Ratgeber, wegnehmen will.
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Die Bucht

Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:50

Ric OBarry

Ric O'Barry wird nicht müde, Delfinen zu helfen

Spätestens seit Michael Moores „Roger & Me“ sorgt die Frage nach der Manipulation von Inhalten in Film und Fernsehen für heiße Diskussionen. Damals ließ Moore bewusst Informationen unter den Tisch fallen, um seinen Thesen mehr Nachdruck zu verleihen. Alles im Sinne der Aufklärung, versteht sich. Mit Ric O´Barrys Film „Die Bucht“ dürfte der öffentliche Streit darüber erneut entfacht werden.

O´Barry war nie selbst vor der Kamera tätig, doch seine Arbeit als Tiertrainer für Serien und Filme wie Flipper und Co zeigte ihm, nach welchen Regeln ein guter Film funktioniert. Damals freilich noch begeistert von dem Ruhm, den er mit seiner Arbeit erntete, merkte O`Barry schnell, dass sein Training nichts anderes als Tierquälerei war. Heute ist es dem ambitionierten Tierschützer ein besonderes Anliegen, auf das grausamen Schicksal seiner einstigen Schützlinge aufmerksam zu machen.
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