Beitrags-Archiv für die Kategory 'Film'

Die Anwälte – Eine Deutsche Geschichte

Freitag, 20. November 2009 9:00

Die Anwälte

Die Anwälte

Birgit Schulz zeichnet in ihrem Werk das Leben dreier deutscher Persönlichkeiten nach, behandelt werden die Lebenswege von Hans-Christian Ströbele, Horst Mahler und Otto Schily.

Unterschiedlicher könnten die drei Charaktere nicht sein, Anti-Terrorgesetze, grüne Instanz und Holocaustleugner könnten passende Umschreibungen sein. Die Positionen unterscheiden sich in einem starken Maße, dennoch ist eine Verbindung durch die Vergangenheit gegeben. Die drei Anwälte kämpften vor Gericht für RAF-Mitglieder, Veränderungen und für sich selbst. Wie die einstigen Weggefährten sich so stark entfernen konnten, ist für viele Personen nicht nachvollziehbar. Birgit Schulz versucht diesen Scheideweg einzufangen.

Horst Mahler sagte einst man solle auf Richter scheißen und nicht mit diesen sprechen. Sein Anwalt Otto Schily konnte die Worte seines Mandanten nicht fassen, später bezeichnet er ihn als eine Tragödie, da dieser sich zur rechten Szene bewegte. Hans-Christian Ströbele verweigerte Birgit Schulz jedoch jegliche Aussagen hinsichtlich seiner Gefühle für den ehemaligen Kanzleipartner und Mentor.
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Résiste – Aufstand der Praktikanten

Mittwoch, 18. November 2009 10:14

Das Erstlingwerk “Resiste” von Jonas Grosch übermittelt eine Botschaft an die Wirtschaft, diese baut zu großen Teilen auf Praktikanten auf – “wehrt euch”!

Katharina Wackernagel

Katharina Wackernagel

Grosch trifft ein Thema, welches in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig ist. “Resiste – Aufstand der Praktikanten” spricht vielen Praktikanten aus der Seele. Diese müssen zumeist etliche Praktika absolvieren und Dumpinglöhne in Empfang nehmen, obwohl die so genannten Praktika an die Studierten die gleichen Arbeitsbedingungen wie bei einer Festanstellung bieten. Heutzutage sind die Aussichten so schlecht wie noch nie, trotz eines abgeschlossenen Studiums und guten Abschlüssen können viele Hochschulabsolventen keine Anstellung finden. Viele Ex-Studenten müssen ihre Bewerbungsmappen als Paket verschicken, da sich dort ihre Praktikums-Zeugnisse stapeln.
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Wenn wir zusammen sind

Dienstag, 17. November 2009 19:10

Pascal Elbé und Vincent Lindon

Pascal Elbé und Vincent Lindon

Das Werk “Wenn wir zusammen sind” handelt von Mathias und Antoine, welche bereits seit ihrer Kindheit Freunde sind. Kontrollfreak Antoine und Mathias könnten nicht unterschiedlicher sein, doch ihre Freundschaft wird nun auf eine harte Probe gestellt. Die beiden Geschiedenen möchten zusammen nach London ziehen und dort ganz alleine ihre Kinder erziehen. Die Regeln sind von Anfang an klar, Frauen, Zigaretten und Babysitter sind nach Antoine verboten. Da Mathias jedoch den Frauen sehr zugeneigt ist und die Regel oftmals verletzt, kommt öfters Streit auf. Kritisch wird es vor allem als Mathias nach seiner Ankunft direkt die schöne Audrey kennen lernt. Die Themen sind immer wieder Liebe und Freundschaft, dies macht die Komödie leicht und spritzig.
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Paranormal Activity

Montag, 16. November 2009 14:05

Katie Featherston und Micah Sloat

Katie Featherston und Micah Sloat

Eigentlich wäre der Anfang von “Paranormal Activity” in der Umgangssprache als eine Schnapsidee bezeichnet worden. Die Idee für einen Horrorfilm kam nämlich von dem Computerspiele-Programmierer Oren Peli, dieser hatte hierfür jedoch weder Equipment noch Geld. Der Film wurde mit einem handelsüblichen Camcorder, zwei unbekannten Darstellern und nahezu keiner Kostümierung im Haus von Oren Peli gedreht. Das Amateurwerk konnte jedoch bald allein in den USA über 80 Millionen Dollar einspielen, damit war die Horrorproduktion “Paranormal Activity” über Nacht eine Berühmtheit.
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Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Donnerstag, 12. November 2009 9:03

Michael Moore unermüdlich in Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte

Michael Moore unermüdlich in "Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte"

In seinem neuen Dokumentarfilm „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ fasst Michael in gewohnter Manier ein paar Themen zusammen, die dringend besprochen werden müssen.

Rom, Sklaven, Fabriken, Washington und George W. Bush gehören dazu. Aber schon nach wenigen Minuten lässt die Argumentationskette sich nicht mehr nachvollziehen. Allerdings klingt jedes Argument absolut einleuchtend, in dem Moment, wo man es auf der Leinwand erlebt. Das ist dem Montageprinzip von Michael Moore geschuldet, das auch in diesem Film perfekt funktioniert. Filmszenen, dazu Archivbilder, dazwischen der Regisseur in seinen Jugendjahren, garniert mit netten Gags, einigen haarsträubenden Expertenmeinungen und immer wieder Menschen, die verdammt arm dran sind. Das Schema kann Moore wohl auf jedes beliebigen Thema anwenden. Diesmal hat er sich eben die Wirtschaftskrise, deren Ursachen und Folgen vorgenommen.

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