Jennifer Aniston in Love Happens
Love Happens – ein echter Wohlfühlfilm zur Weihnachtszeit.
Wieder einmal ist Jennifer Aniston eine absolute Sympathieträgerin des Kinos. Sie möchte ihren Traummann kennen lernen – und das wird ihr auch gelingen. Und jeder gönnt es ihr. Ja, “Love Happens”…
Aaron Eckhart spielt den Auserwählten von Aniston, einen Motivationstrainer und ständigen Schlipsträger. Sie selbst ist Blumenhändlerin und tritt in hippiemäßiger Kleidung auf. Kann das etwas werden? Im Filmmärchen schon. Aber eben genau das macht den Film auch recht vorhersehbar und langweilig. Er hat keine wirklichen Höhen und Spannungsmomente, in denen man das Gefühl hat, etwas Aufregendes könnte passieren.
Blumenhändlerin Eloise wurde von ihrem Freund, einem Musiker, verlassen und trauert der großen Liebe nach. Und der Therapeut Burke Ryan müsste eigentlich selbst therapiert werden. Denn nach dem Tod seiner Frau lässt er niemanden mehr in sein Leben – schon gar keine Liebe. Durch Zufall landete er mit einem Buch einen Bestseller und gibt seitdem Seminare, die helfen sollen, mit Trauer gut umzugehen. Er therapiert viele andere, aber nicht sich selbst…
Der Witwer steht wie angewurzelt vor den Scherben seines Lebens – und schafft es doch, anderen Menschen neue Hoffnung zu geben, die er selbst nicht mehr hat. Aus der Zitrone seines Lebens sollte man Limonade machen – nur beherzigt er diese Weisheit selbst am wenigsten.
Jennifer Aniston ist in diesem Film wieder in ihrer typischen Rolle zu sehen, als Frau auf der Suche nach der wahren Liebe, die ein wenig unbeholfen durch Leben stolziert. Eckhart ist immerhin einmal in einer für ihn untypischen Rolle gecastet worden.
Doch der Film wirkt einfach nur schwerfällig, die Story will nicht zünden.
Aniston plant nun einen echten Rollenwechsel – sie möchte das nächste Bondgirl sein. Doch dies plant auch Angelina Jolie, die Aniston an der Seite von Brad Pitt ablöste…Man darf gespannt sein, was daraus wird. Mit Sicherheit ein Kassenschlager.
