(500) Days of Summer – (k)eine klassische Lovestory
(500) Days of Summer – die Geschichte von einem jungen Mann und einer jungen Frau. Aber keine klassische Lovestory, wie man gleich denken möchte. Zumindest nicht, wenn es nach Summer Finn (Zooey Deschanel) geht. Eigentlich ist sie eine ganz normalen junge Lady, und gleichzeitig ein junges Mädchen, das doch nicht so normal ist, wie sie denkt. Das ist zumindest die Meinung von Tom (Joseph Gordon-Levitt). Tom ist eigentlich Architekt. Allerdings arbeitet er als Sinnsprüchedichter für ein Grußkartenbüro. Das Problem an der Geschichte von Tom und Summer ist nun: Tom hat sich in Summer verliebt, eine neue Arbeitskollegin, die Assistentin seines Chefs. Summer in ihn jedoch nicht. Vermutet zumindest Tom, weil sie nichts Ernstes sucht, sich eigentlich nur etwas amüsieren will und sich das “ernste Zeug für später aufheben möchte”. Sagt sie jedenfalls, ist sich aber ihrer Gefühle vielleicht doch nicht so sicher. Darauf baut zumindest Tom, der seit Summers Eintreten in sein Leben, seine Tage als Days of Summer nummeriert.
Wie das Leben so spielt schmieden die beiden bei einer Firmenfeier letztlich den Deal Freunde zu sein. Doch plötzlich beginnen die Freunde sich zu küssen und landen schlussendlich doch im Bett und erzählen sich ihre Geheimnisse. Tom ist sich daher sicher, dass das die große Liebe sein muss.
Allerdings kollidieren Toms Vorstellungen und die Realität miteinander. Als Tom für Summer einen Typen, der sie anmachte, verprügelt, versteht Summer Toms Reaktion nicht. “Wir sind doch nur Freunde”…sagt Summer, das bringt für Tom das Fass zum Überlaufen…
500 Tage Euphorie und Betrübtheit. Die Liebe, die über hohe Berge und tiefe Täler geht, die vielleicht als großes Glück endet, möglicherweise aber auch als unglückliches Missverständnis.
Der Jungregisseur Marc Webb experimentiert mit Splitscreens, dezenten Animationen und grandiosen Songs und Film – im – Film – Sequenzen. Einfach großartig!

Mittwoch, 5. Mai 2010 12:40
Wirklich schöner Film – vorallem auch durch die Montage der einzelnen Szenen und die Animationen. Ein Film, der Erinnerungen und ein warmes Gefühl hinterlässt – trotz des Endes…
schöne Filmkritiken gibts auch bei uns:
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