Home – Yann Arthus-Bertrand

Grand Prismatic im Yellowstone Park

Grand Prismatic im Yellowstone Park

Mit der beindruckenden Naturdokumentation „Home“ (2009) gibt der französische Fotograf Yann Arthus-Bertrand nach seinem Fotoband „Die Erde von oben“ nun auch sein filmisches Regiedebüt. Sein Ziel ist es, die Menschen mittels des bewegten Mediums Film auf eine außergewöhnliche Reise über den von ihnen bewohnten Planeten mitzunehmen. Dabei gelingt es ihm schon gleich zu Beginn durch faszinierende Luft- und Weltraumaufnahmen, die Zuschauer mit der einzigartigen Schönheit der Natur der Erde zu fesseln.

Scharfkantige Felsenreliefs erstrahlen in feuerrotem Sonnenlicht. Endlose Canyons erstrecken sich unter klarem, leuchtend blauem Himmel. Die Zuschauer überfliegen Grönlands durch Kälte glitzernden Eiswüsten ebenso, wie die braun-gelben staubigen Afrikanischen Steppen oder die lavagrauen Krater Islands.
Man mag kaum glauben, dass all diese Farben und Bilder wirklich echt und keine computergesteuerte Animation sind. Und so lässt Arthus-Bertrand dem Betrachter zunächst Zeit, die sich aufwendig in Szene setzende Natur dieser wunderschönen Welt, ausgiebig zu genießen.

Schließlich macht er aber doch, mit Hilfe der Hollywoodschauspielerin Glenn Close als Sprecherin der englischen Fassung, mehr als deutlich, dass die Erde durch die ureigene Schuld der Menschen am Ende ist. Überdeutlich formuliert er die Fakten und zeigt, dass keine Zeit mehr zum Wegschauen und Nichtstun bleibt. Denn „Wichtig ist nicht, was verloren ist, sondern, was bleibt“. Und so nennt er einige Möglichkeiten, wie etwa Investitionen in erneuerbare Energien oder die Errichtung von Nationalparks, mit denen die Menschen durchaus noch etwas ändern können.

Yann Arthus-Bertrand will mit seinem Dokumentarfilm und seiner Botschaft so viele Menschen wie möglich erreichen. Daher erstrahlt die von ihm gefilmte Natur kurz vor dem Kinostart am 25. Juni zeitgleich als Onlinepremiere, sowie in exzellenter Bildqualität auf DVD und Blue-Ray-Disc.

Die Menschen müssen bereit sein, sich zu verändern, wenn sie etwas von so großer Schönheit, wie die Natur der Erde, bewahren möchten. Denn „Es ist zu spät, um nur ein Pessimist zu sein.“

http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

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Autor: admin
Datum: Samstag, 20. Juni 2009 11:06
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